Die drei Rosse
Kreide auf Papier, 42x55 cm
In Privatbesitz in Böckten
Zu diesem Bild wurde Basler zweifellos durch die Sage „Die drei Rosse“ aus den Schweizersagen von Arnold Büchli inspiriert. Sie handelt vom grausamen Ritter auf dem Chnubel von Bärhegen bei Sumiswald, der seine Untertanen schikaniert und unterdrückt, den aber eines Tages, nämlich in den nächsten Augenblicken, die gerechte Strafe ereilt.
Diese Sage hat übrigens auch als Vorlage für „Die schwarze Spinne“ von J. Gotthelf gedient, der sie allerdings etwas abgewandelt lediglich als Ausgangspunkt für seine viel weiter gespannte Erzählung benutzt. Zwar ist der Ort, wo sie spielt, nämlich der Bärhegenhubel bei Sumiswald der selbe, aber statt einer, nämlich der grössten Buche aus dem Hornbachgraben, die auf die Burg des Ritters zu schaffen und dort zu pflanzen ist, sind es bei Gotthelf deren hundert, und ist es in der Sage ein seltsames, schwarzes Männchen mit drei Rossen (den verzauberten Ahnen des Ritters) das den ansonsten unmöglichen Transport bewerkstelligt, so ist es bei Gotthelf der Teufel persönlich, der auf Grund eines mit Christine, des Hornbachbauern Frau, geschlossenen Paktes diese Arbeit mit seinem Fuhrwerk übernimmt. Da, wo die Sage mit der Bestrafung des Ritters aufhört, fängt mit der Prellung des Teufels um seinen Lohn Gotthelfs Erzählung erst richtig an. (Vgl. dazu auch das Bild "Die schwarze Spinne")