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Franz Karl Basler-Kopp
Der Luzerner Märchenmaler 1879 – 1937

Ohne Titel 7

Ohne Titel 7Ohne Titel 7Ohne Titel 7
oben: Tusche auf Karton, 22.3x13.8 cm (Masse des Kartons)
unten: Tusche auf Karton, 13.6x19.2 cm (Masse des Kartons)
In Privatbesitz in Basel

Worum handelt es sich wohl hier? Liegen schon die Motive im Dunkeln, so wissen wir erst recht nicht, wozu diese Druckstücke vorgesehen war. Und um Probedrucke scheint es sich zu handeln.

Basler hat kurz nach seiner Ausbildung zum Glasmaler an einem Wettbewerb für Postkartenentwürfe teilgenommen und aus diesem einige, wenn auch offenbar unbezahlte Folgeaufträge bekommen und ausgeführt, eine mögliche, wenn auch nicht unbedingt plausible, Erklärung für die hier abgebildeten Zeichnungen. Die Arbeiten stammen aber jedenfalls höchstwahrscheinlich aus der Zeit vor seiner Verehelichung, also vor 1905, da er sie noch mit "FK Basler", also ohne den Zusatz "-Kopp", den Namen seiner Frau, signierte.

Unten auf dem Karton der oberen Abbildung steht in Baslers Handschrift "Zinkographie, gleiche Grösse". Die Rückseite der unteren trägt die Notiz "Zinko - Gleiche Grösse - Gefalztes Doppelblatt, antikgelbl. Papier. Kupferstichbrauner Druck. 300 Stück"

Beide Stücke tragen auf der Vorderseite noch eine handschriftliche Nummer, die nicht von Basler zu stammen scheint, das obere "15029" das untere "14901".

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